Ein Mensch verbraucht durchschnittlich 128 Liter Wasser am Tag. Durch den Einsatz von Regenwasser lassen sich 30 Liter Trinkwasser sparen.

Die Nutzung von Regenwasser ist eine Ergänzung zur wassersparenden Sanitärtechnik und leistet einen wichtigen Beitrag zur Regenwasserbewirtschaftung in Siedlungsgebieten. Durch die Versiegelung der Flächen mit Gebäuden kann sich das Grundwasser über den Niederschlag nicht nachbilden. Dies hat zur Folge, dass einerseits der Grundwasserspiegel zunehmend sinkt und andererseits die Regenwasserkanalisation aufgrund längeren Regen zu Hochwasser an den Flüssen führt.

Somit ist die Nutzung von Regenwasser eine umweltfreundliche Variante und zugleich eine Maßnahme zum Ressourcenschutz. Die Lösung für solche erheblichen Folgen ist ein wassersparendes Verhalten und der Einsatz von wassersparenden Geräten. Anlagen zur Regenwassernutzung werden mittlerweile von den zuständigen Kommunen der Bau- und Umweltämter finanziell unterstützt und gefördert.

Wie funktioniert eine Regenwassernutzungsanlage?

Das Niederschlagswasser wird vom Dach über einen Filter in den Speicher geleitet. In diesem Speicher setzen sich Schmutzstoffe am Boden ab, was weiterhin zur Verbesserung der Wasserqualität führt. Anschließend wird das gesammelte Wasser über eine Saugpumpe zu den jeweiligen Verbrauchststellen befördert.

Bei der Installation einer Regenwassernutzungsanlage sind die gültigen Gesetze und Vorschriften zu beachten. Hinzu kommt, dass eine solche Anlage bei Wasserversorgungsunternehmen angemeldet werden muss. Außerdem sollten Sie sich auf jeden Fall von einem Fachmann beraten lassen. Das machen wir gern für Sie!

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